6. Weihnachtsausstellung

und plötzlich ist Weihnachten….

 

Wir  freuen uns auf ein Wiedersehen. Vom 26.11.2016 bis zum 23.12.2016

präsentieren wir die 6. Weihnachtsausstellung im alten Zollamt.

 

Natürlich gibt es wieder „Fangfrischen Schmuck aus dem Norden“:

 

Wattwürmer aus Gold und Silber, Deichschafe als Anhänger,

 

wunderschöne Nordseequallen „Medusen“  und

 

„Silberbutt“ -Anhänger und als Colliers aus Silber, Edelsteinen und Perlen

 

 

 

P.S. Winterpause vom 24 .12.2016 bis zum 07.03.2017

Bilder von“Said Tiraei“ Ausstellung 9. März 2014 16 Uhr

said        Said Tiraei

 Seine Inspiration ist seine Zerissenheit.
 Seine Philosophie ist Gewaltlosigkeit.
 Seine innere Verrücktheit ist verdeckt
 durch seine Schüchternheit.
 Seine Energie ist sein Weg.
 Seine Motivation ist sein innerer Zwang.
 Seine Bilder sind sein Schrei.
 Seine Hoffnug ist die Veränderung.

Sein lachendes Gesicht ist nicht sein ganzes Gesicht....
Die Quelle der Farben und Formen liegt unzweifelhaft
in seiner Heimat Afganistan und der Fluss seiner
bildhaften Erinnerungen geht durch Pakistan und Indien.
Hier bildeten sich die kraftvollen Wurzeln im Schaffen
von Said Tiraei.

„Caspar“ Michael Kusmierz Ausstellung

Illustrator, Künstler und Musiker :  Michael Kusmierz Aquarell-Collagen zum Thema „Kellnern“ Grundlage ist ein 120 Seiten Text über die
Erfahrungen einer 10 jährigen Kellnertätigkeit. Überzeichnete Charaktere, Karikaturen, comichafte Figuren „Der Mensch im Restaurant“
Arbeitskollegen, Speisen, Getränke-ein Blick hinter die Kulissen.
 
  Ausstellung Zollamt-Galerie
Ausstellung Zollamt-Galerie
 
„Menschlichkeit wächst nicht in der Küche“
Großformatige Federzeichnungen, laviert die mittels Tusche und Sonneneinstrahlung ausgeblichen werden und ihren kalten schwarzen Charakter verlieren.
Der Titel entstammt einen Gedicht von Theodor Storm, in dem eine Köchin ihre Katze erschlägt…auch hier findet sich das Thema „Kellnern“
Die Austellung ist bis Anfang Mai zu sehen. Die Neue Reihe wird Ende Herbst in der Zollamt-Galerie zu sehen sein.

Elena Drobychevskaja

 

 

 

 

Website Elena Drobychevskaja

Die 1968 geborene Künstlerin ist eine ausgebildete Zeichentrickfilmanimateurin. Diese Spezialisierungsrichtung hat sie 3 Jahre an der Kun sthochschule in Moskau studiert. Parallel dazu arbeitete sie in ihrer Geburtsstadt Minsk insg esamt 6 Jahre im Kinostudio „Belarusfilm“, in dem ihre studierten Kenntnisse zur praktischen A nwendung kamen. Sie wirkte an mehreren Zeichentrickfilmen mit. Bis 1994 erwarb sie sich in einem 3 jährigen Praktikum bei Professor Tkatschenko in Minsk die Ausbildung zur Kunstmaleri n. Seit 1995 lebt Elena in München. Ein Jahr lang arbeitete sie dort an dem Zeichentric kfilm Die furchlosen Vier mit, einem modernem Remake der Bremer Stadtmusikanten, der 199 7 in die deutschen Kinos kam. Für diesen Film hat sie hauptsächlich an der Rolle des Esels Fred gearbeitet, der die Synchronstimme von Mario Adorf bekam.

Das Zeichnen von Tieren liegt Elena generell. Als T rickfilmzeichner muss man die perfekte Vorstellung einer dreidimensionalen Figur auf Papie r umsetzen können. Und das ist eine ihrer besonderen Stärken. Elena kann den Körper eines Leb ewesens ohne jegliche Vorlage, rein aus ihrer Vorstellungskraft, teilweise ohne auch je das Subjekt gesehen zu haben, auf Papier bringen. Ihr dabei zuzusehen ist ganz besonders fas zinierend. Sie mag die Pferde sehr, ganz besonders jedoch spanische Pferde. Seit 2003 ist si e als freiberufliche Künstlerin tätig. Letztendlich erfüllte Sie sich damit einen Traum. E ndlich genau das umzusetzen, womit sie sich in ihrer Phantasie am meisten beschäftigt. Die spanische Thematik war für sie immer aufregend. Die Pferde ganz besonders. Sie ist begei stert von der Dynamik, der Kraft und Eleganz der Bewegungen und auch von der Stärke der Tiere. Das genau ist es, was Elena nun in ihren Bildern umsetzt. In ihrem Atelier, in dem sie immer mit musikalischer Untermalung arbeitet, entstehen Bilder, die ein Sprudel von Ene rgie sind. Viele der Bilder entstehen aus einer fließenden Bewegung, oft steht vorher noch ga r nicht fest, was auf dem Bild eigentlich entstehen soll. Als Vorarbeit bereitet sie meist am Vortag einige Blätter mit einer Untergrundfarbe vor. Nein – kein Anstreichen der Bl ätter, sondern mit dem Pinsel in die Acrylfarbe und dann mit gekonntem Schwung über das Papier. Eine Farbe, manchmal auch zwei. Mehr nicht. In den Strichen oder Flächen der unregelmäßig aufgebrachten Farbe, sieht Elena Figuren versteckt, dann modelliert sie regelr echt die Figuren heraus, wie ein Bildhauer eine Skulptur aus dem Granitblock. Dabei kommt eine Mischtechnik zum Einsatz. Acryl, Zeichenkohle, Pastell und Goache werden meist in wi lder Kombination verwendet. Der Entstehungsprozess eines Bildes gleicht einem Wirbe l.

Bislang hatte Elena 4 Einzelausstellungen, die sie zweimal dem Thema Pferde widmete („ Rotes Pferd “, Bad Griesbach und “ La rentrée au galop avec Elena Drobychevskaïa “ in Frankreich), sowie insgesamt 8 Gemeinschaftsausstel lungen. In den Ausstellungen hatten auch die Menschen, die bis jetzt noch nicht das Glück hatten ein Werk zu erwerben, eine Gelegenheit, sich von der Fa szination ihrer Werke anstecken zu lassen. Denn bisher gab es nur wenige Leute, die nu r ein einziges Bild von Elena haben konnten. Wer einmal ein Bild in seinen Besitz bring en konnte, kommt schnell in die Versuchung nach mehr…

Text: Steffen Werner, 2013